{"id":3829,"date":"2021-04-29T10:42:48","date_gmt":"2021-04-29T08:42:48","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/?p=3829"},"modified":"2026-07-29T15:03:41","modified_gmt":"2026-07-29T13:03:41","slug":"patriarchat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/patriarchat","title":{"rendered":"Patriarchy \u2013 Definition, Origin, History and Symptoms"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"abb\">Bildquelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Georg_Ferner_Kaiserslautern_c1895.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Georg Ferner<\/a>, Kaiserslautern, Public domain, via Wikimedia Commons<\/span><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/d707839ebcad4474913136acac01b862\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<h2 id=\"definition\">Definition<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 30px; font-weight: bold;\">M<\/span>erkmal und Gemeinsamkeit aller Patriarchate ist das Vaterrecht. Dar\u00fcber hinaus unterscheiden sich die Gesellschaften in der Ausgestaltung der Gesetze, des Zusammenlebens, der Kultur und des Wirtschaftens.<\/p>\n<p>Wie es der Begriff &#8222;Patriarchat&#8220;, der w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt &#8222;Herrschaft der V\u00e4ter&#8220; bedeutet, bereits anklingen l\u00e4sst, haben wir es einerseits mit Herrschern und Beherrschten zu tun, mit Unterdr\u00fcckern und Unterdr\u00fcckten, T\u00e4tern und Opfern. Andererseits stehen nicht M\u00e4nner im Fokus, sondern explizit V\u00e4ter.<br \/>\nEin Mann, der einer Familie aus einer oder mehreren Ehefrauen und deren ehelichen Kindern vorsteht bzw. \u00fcber sie als sein Eigentum bestimmt, wird als Patriarch bezeichnet. Daher kommt es verbreitet zu der Ansicht, dass wir in Europa nicht mehr im Patriarchat leben. <a href=\"https:\/\/www.christel-goettert-verlag.de\/produkt\/sorgerecht-und-vaeterliche-gewalt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">In Deutschland gibt es jedoch ein dezidiertes Vaterrecht, das im Grundgesetz verankert ist.<\/a> Ehe und Familie, also die Orte der Aus\u00fcbung des Vaterrechts, sind sogar besonders gesch\u00fctzt.<br \/>\nDas Patriarchat wird weltweit sowohl gewaltsam als auch mit rechtsstaatlichen Mitteln, den <strong>Gewalten<\/strong>, aufrecht erhalten (siehe <a href=\"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/gewalt-garant-und-symptom-des-patriarchats\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">extra Essay<\/a>).<\/p>\n<h2 id=\"das-patriarchat-ist-nicht-das-was-die-meisten-glauben\">Das Patriarchat ist nicht das, was die meisten glauben<\/h2>\n<p>Das Patriarchat wurde nicht geschaffen, um M\u00e4nner von Care-Arbeit (Kinder- und Angeh\u00f6rigen-Pflege und Hausarbeit) zu befreien und auch nicht, um V\u00e4ter in die Care-Arbeit einzubeziehen. Die Care-Arbeit hat erstaunlich wenig mit dem Patriarchat zu tun, au\u00dfer dass sie nicht bezahlt wird und die Mutter keine Unterst\u00fctzung ihrer m\u00fctterlichen Ursprungssippe erwarten kann. Daher ist das Patriarchat auch nicht zu Ende, wie es heute oft behauptet wird, <a href=\"https:\/\/wahrscheinkontrolle.wordpress.com\/2019\/01\/21\/gar-nicht-einfach-die-vaterschaft-als-erklaerung-fuer-alle-menschengemachten-probleme\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> es versch\u00e4rft sich im Gegenteil immer weiter<\/a>.<br \/>\nWarum also herrschen V\u00e4ter, und warum h\u00f6ren sie nicht einfach auf damit, obwohl es bei M\u00e4nnern wie Frauen und auf unserem Planeten gro\u00dfen Schaden anrichtet? Warum sind Frauen weiter benachteiligt, auch wenn sie als emanzipiert gelten?<\/p>\n<h2 id=\"entfuehrungsverbrechen-patriarchat-geschichte\">Das Patriarchat ist NICHT unser angeborenes Sozialverhalten, sondern ein Entf\u00fchrungsverbrechen &#8211; Entstehung und Geschichte<\/h2>\n<p>Entgegen landl\u00e4ufiger Meinung ist der Beginn des Patriarchats <strong>nicht<\/strong> mit dem Beginn der Landwirtschaft identisch, sondern die Landwirtschaft begann \u00fcber 3000 Jahre vorher, vor \u00fcber 12.000 Jahren. Auch noch nach Beginn der ersten Patriarchate <a href=\"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/explosion-und-expansion-wie-vatermacht-die-welt-unterjocht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vor ca. 8200 Jahren<\/a> gab es vielerorts au\u00dferhalb der Steppen <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/wissen\/archaeologie-fruehgeschichte\/landwirtschaft-bedeutet-nicht-automatisch-ungleichheit-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">matrifokale Dorfgemeinschaften<\/a>.<\/p>\n<p>Das Patriarchat ist nicht nat\u00fcrlich, <a href=\"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/explosion-und-expansion-wie-vatermacht-die-welt-unterjocht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sondern es entstand gewaltsam<\/a>, speziell mit <a href=\"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/frauen-woher-nehmen-wenn-nicht-stehlen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Entf\u00fchrungen bzw. Frauenraub<\/a>, begleitet von Vergewaltigungen und Bestrafung von Frauen und M\u00e4dchen, aber auch der Ermordung aller nicht patriarchalen M\u00e4nner, die das zu verhindern suchten. Ziel der T\u00e4ter war die Sicherstellung der <strong> genetischen Vaterschaft<\/strong> zur Aus\u00fcbung der <strong>sozialen Vaterschaft<\/strong>, was nur mit Kontrolle der weiblichen Sexualit\u00e4t und der unter diesen Bedingungen gezeugten Kinder m\u00f6glich war und ist. Dabei ging es von Beginn an nicht um die Wahrnehmung f\u00fcrsorglicher Aufgaben, sondern um Machtaus\u00fcbung. Aufgrund der Betonung des Wertes der v\u00e4terlichen Gene wohnt dem Patriarchat nicht nur untrennbar der Sexismus, sondern auch der <a href=\"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/gibt-es-menschliche-rassen-von-zeugung-erziehung-zucht-und-zuechtigung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rassismus<\/a> inne. Sexismus ist dabei die Basis des Rassismus.<\/p>\n<p>Vor der Entstehung des Patriarchats wohnten Kinder nicht bei ihrem Vater, weil er aufgrund der <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/M\u00fctter-Andere-Evolution-sozialen-gemacht\/dp\/3827008859\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">matrifokalen Sozialstruktur von <i>Homo sapiens<\/i><\/a> unbekannt war.<\/p>\n<p>Die ersten Patriarchen postulierten die Vaterschaft als ihr Recht und erhoben das <strong>Vaterrecht<\/strong> zum allein g\u00fcltigen Recht, womit sich das Patriarchat in den Folgegenerationen normalisierte, verselbst\u00e4ndigte und tradierte.<br \/>\nDie Kontrolle dieses Rechtes kann nur unter <strong>Patrilokalit\u00e4t<\/strong> ausge\u00fcbt werden, d.h. die Kinder und die Mutter werden gezwungen, beim Vater zu wohnen und geh\u00f6ren ihm auch. Es etablierten sich entsprechende Gesetze und Werte unter einer m\u00e4nnerzentrierten Religion. Bis heute f\u00fchrt ein Ehemann sprichw\u00f6rtlich seine frischgebackene Ehefrau &#8222;heim&#8220;. Darin ist der Ursprung in den initialen Entf\u00fchrungen erkennbar.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Frauenraub: Raub der Sabinerinnen. Albrecht D\u00fcrer, 1495, Tusche auf Karton\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.gabriele-uhlmann.de\/images\/patriarchat\/sabinerinnen.jpg?resize=300%2C210&#038;ssl=1\" alt=\"Frauenraub - Raub der Sabinerinnen - Albrecht D\u00fcrer\" width=\"300\" height=\"210\" \/><br \/>\n<span class=\"abb\">Bild: Frauenraub: Raub der Sabinerinnen. Albrecht D\u00fcrer, 1495, Tusche auf Karton<\/span><\/p>\n<h2 id=\"symptome\">Symptome<\/h2>\n<p>Wenn die Flucht aus dem Gef\u00e4ngnis der <strong>Patrilokalit\u00e4t<\/strong> nicht gelang, war Kooperation die \u00dcberlebensstrategie der ersten Opfer, also der Frauen. \u00dcber sie kam es zur Mitopferschaft der T\u00f6chter und S\u00f6hne. Alle weiteren Nachkommen unterlagen dieser Dynamik und wurden Opfer und T\u00e4ter zugleich. Dies f\u00fchrte schlie\u00dflich zum Vergessen des Urverbrechens. Dabei wurde die von <a href=\"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/gewalt-garant-und-symptom-des-patriarchats\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gewalt und tiefsitzenden \u00c4ngsten<\/a> gepr\u00e4gte <a href=\"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/gibt-oder-gab-es-matriarchale-gesellschaften-eine-notwendige-stellungnahme-von-stephanie-gogolin-und-gabriele-uhlmann\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gesellschaft<\/a> aufgebaut, die die Menschheit in Klassen einteilt. <strong>Kriege<\/strong> um Land, Wasser, <strong>Ideologien<\/strong> bzw. <strong>Religionen<\/strong> finden nun statt. <strong>\u00dcberbev\u00f6lkerung<\/strong> und <strong>Elend<\/strong> geh\u00f6ren dazu wie auch <strong>Epidemien<\/strong>. <strong>Versklavung<\/strong> findet ihren ersten Ausdruck in der <strong>Unterdr\u00fcckung der Frau<\/strong> und weitet sich \u00fcber <strong>unterworfene V\u00f6lker<\/strong> aus.<br \/>\n<strong>Sexismus <\/strong>und darauf auch <strong>Rassismus, Ableismus<\/strong> und <strong>Homophobie<\/strong> haben ihren Ursprung im <strong>Zuchtgedanken<\/strong>, der aus der <a href=\"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/gibt-es-menschliche-rassen-von-zeugung-erziehung-zucht-und-zuechtigung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Viehzucht<\/strong><\/a> entsprang. <strong>Misogynie<\/strong> und <strong>h\u00e4usliche Gewalt<\/strong> wurzeln im Anspruch, dass die Frau und Mutter dem Wohl des Mannes und Vaters stets zu dienen habe. Auch die Kinder m\u00fcssen sich dem Anspruch unterwerfen, ihm nur Freude zu bereiten, daraus resultiert <strong>Kinderfeindlichkeit und Gewalt jeder Art gegen Kinder<\/strong>. An die Stelle der bedingungslosen Liebe sind die br\u00fcchige <strong>Solidarit\u00e4t<\/strong> und die erpresserische <strong>Loyalit\u00e4t<\/strong> (frz. <em>loi<\/em> = Gesetz) getreten: Weder Eltern noch Kinder k\u00f6nnen f\u00fcr sich beanspruchen, bedingungslos zu lieben. Die Urbedingung ist genetische v\u00e4terliche Abstammung, alle weiteren ergeben sich aus der Erpressungssituation heraus.<br \/>\nDas psychologische Ph\u00e4nomen des <b>Stockholm-Syndroms<\/b>, das bei Entf\u00fchrungsopfern regelm\u00e4\u00dfig auftritt und zur Kooperation mit dem T\u00e4ter f\u00fchrt, ist die &#8222;r\u00e4tselhafte&#8220; Ursache f\u00fcr die Kooperation auch der Frauen mit dem Patriarchat und f\u00fcr seine Tradition. (Link 1: nach Stephanie Gogolin &#8211; <a href=\"https:\/\/marthastochter.wordpress.com\/2019\/09\/06\/das-patriarchale-stockholm-syndrom\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Stockholm-Syndrom Teil 1<\/a>, Link 2: nach Stephanie Gogolin &#8211; <a href=\"https:\/\/marthastochter.wordpress.com\/2019\/10\/13\/das-patriarchale-stockholm-syndrom-teil-ii\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Stockholm-Syndrom Teil 2<\/a>), Link 3: nach Stephanie Gogolin &#8211; <a href=\"https:\/\/marthastochter.wordpress.com\/2020\/01\/18\/das-patriarchale-stockholm-syndrom-teil-iii\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Stockholm-Syndrom Teil 3<\/a>, Link 4: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article134678970\/So-wehren-sich-gefangene-Frauen-gegen-die-Peiniger.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Peer-reviewte Studie aus HUMAN NATURE<\/a>, Link 5: <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/267777559_Fitness_Costs_of_Warfare_for_Women\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Original-Studie zum Download<\/a>, Link 6: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stockholm-Syndrom\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Begriff bei Wikipedia<\/a>)<\/p>\n<p>Erst seit Beginn des Patriarchats werden Menschen auch nach ihrem Vater gefragt, denn sein Bekanntsein verschaffte nun einem Menschen Ansehen und meist auch <strong>Erbrechte<\/strong>. Lange war ein uneheliches Kind rechtlos. Dadurch entstand ein gef\u00fchltes Recht des Kindes, seinen Vater zu kennen. Ansehen und meist auch Wohlstand ziehen patriarchalisierte Menschen aus ihrer <strong>Patrilinearit\u00e4t<\/strong>, d.h. sie k\u00f6nnen sich auf einen <strong>Stammvater<\/strong> der <strong>Familie<\/strong> zur\u00fcckf\u00fchren, dessen Nachnamen sie tragen und dessen <strong>Lebenswerk<\/strong> sie oft fortf\u00fchren.<br \/>\nDer Nachname der Mutter wird nur selten als Doppelname vererbt, verschwindet aber sp\u00e4testens in der n\u00e4chsten Generation.<br \/>\nErst die Befreiung der M\u00fctter aus dem Gef\u00e4ngnis der <strong>Ehe<\/strong> holte das gef\u00fchlte Recht des Mannes, seine genetischen Kinder kennen und erziehen zu d\u00fcrfen, wieder an die Oberfl\u00e4che, denn ein Mann ohne Kinder kann seine v\u00e4terliche Linie nicht fortf\u00fchren, verliert dadurch Einfluss auf die n\u00e4chste Generation und l\u00e4uft Gefahr, sp\u00e4testens im Alter ohne Angeh\u00f6rige zu sein, die ihn versorgen. Vaterrechtler setzten daher durch, dass das <strong>Recht des Kindes auf Kenntnis des Vaters<\/strong> auch gesetzlich verankert ist.<br \/>\nBeide Rechte, das des Kindes und das des Vaters auf gegenseitige Kenntnis, best\u00e4rken sich nun gegenseitig, und nehmen die sich trennende Mutter in wieder <a href=\"https:\/\/die-mias.de\/blog\/2018\/05\/06\/die-schrittweise-abschaffung-der-freiheit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Geiselhaft<\/strong><\/a>. Das Patriarchat ist bis heute ein <b>Entf\u00fchrungsverbrechen<\/b>.<\/p>\n<p>Das Patriarchat w\u00e4re nicht existent, z\u00f6gen M\u00e4nner keine Vorteile aus ihrer Vaterschaft. Mit Beginn des Patriarchats waren das rein wirtschaftliche Vorteile. Das zugeh\u00f6rige System hei\u00dft <strong>Kapitalismus<\/strong>, ein Name, der seinen Ursprung in der Viehzucht verr\u00e4t, mit der <a href=\"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/explosion-und-expansion-wie-vatermacht-die-welt-unterjocht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die ersten Patriarchate<\/a> errichtet wurden.<br \/>\nDas lateinische Wort &#8222;caput&#8220;, von dem sich das &#8222;Kapital&#8220; ableitet, bedeutet &#8222;Kopf&#8220;, gemeint ist die Zahl der Tierk\u00f6pfe und der K\u00f6pfe, \u00fcber die ein Patriarch herrscht.<br \/>\nDie polytheistischen Religionen der Antike und die abrahamitischen Weltreligionen sind <strong>Viehz\u00fcchter-Religionen<\/strong> mit G\u00f6ttern in Stiergestalt (oder andere m\u00e4nnliche Nutztiere au\u00dfer dem Schwein) oder in sp\u00e4teren Stadien alleinherrschende G\u00f6tter, die zunehmend keine anderen neben sich dulden, und schlie\u00dflich als Hirte und\/oder T\u00f6ter von Drachen, Kindern und Ungl\u00e4ubigen auftreten.<br \/>\nDas erste Paar der G\u00f6tterwelt ist noch eine Mutterg\u00f6ttin, All-G\u00f6ttin oder Gro\u00dfe G\u00f6ttin mit ihrem <strong>Sohngeliebten (resp. Vegetationsgott)<\/strong>, mit dem sich jeder Patriarch identifizierte, bis sie zur Tochter eines <strong>Wettergottes<\/strong> oder <strong>Mondgottes<\/strong> degradiert wird. Auch im Buddhismus, Hinduismus und Shintoismus sind <strong>Muttermord<\/strong>, <strong>Geb\u00e4rneid<\/strong>, <strong>Stillneid, Menstruationsneid<\/strong> und <strong>D\u00e4monisierung der Frau<\/strong> verschl\u00fcsselt und ritualisiert, w\u00e4hrend die Viehz\u00fcchterideologie zu einer rigiden <strong>Menschenzucht-Ideologie<\/strong> mit noch strengerer Reglementierung der weiblichen Sexualit\u00e4t umgewandelt wurde. Ersatzreligionen wie die Transideologie tragen ihren Hass auf Frauen und ihren Neid offen zur Schau. Eine pragmatische Haltung zur Gewalt zur Durchsetzung ihrer Ziele sowie <strong>Missionierung <\/strong>und <strong>Indokrinierung<\/strong> geh\u00f6rt zu allen patriarchalen Religionen wie auch Ideologien.<\/p>\n<p>In der sog. <a href=\"https:\/\/www.getabstract.com\/de\/zusammenfassung\/risikogesellschaft\/4019\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Risikogesellschaft<\/a> (nach U. Beck), wie wir sie heute leben, in der Frauen scheinbar unabh\u00e4ngig werden k\u00f6nnen und damit die Familie aus Sicht der M\u00e4nner in Gefahr ger\u00e4t, besteht der Vorteil der Vaterschaft f\u00fcr M\u00e4nner darin, in Unabh\u00e4ngigkeit von einer Frau und Mutter nicht Gefahr zu laufen, alleine zu bleiben.<\/p>\n<p>Die Erfahrungswerte und Zahlen \u00fcber die Lage der M\u00e4dchen und Frauen, M\u00fctter und Kinder, speziell auch der alleinerziehenden M\u00fctter in unserer Gesellschaft, werden vor diesem Hintergrund fassbar und als Symptom unseres Patriarchats begreifbar.<\/p>\n<h2 id=\"matrifokalitaet-ist-unser-angeborenes-sozialverhalten\">Matrifokalit\u00e4t ist unser angeborenes Sozialverhalten<\/h2>\n<p>Angeboren ist uns jedoch ein <a href=\"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/vom-matrifokal-zum-matridurat-der-unterschied-zwischen-freiem-leben-und-dem-ueberleben-im-patriarchat-auszuege-aus-dem-gleichnamigen-buchprojekt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">matrifokales Sozialverhalten<\/a> in <b>Matrilokalit\u00e4t<\/b> und <b>Matrilinearit\u00e4t<\/b>. Das Naturgesetz, das in der Evolution auf das Wohl des Nachwuchses und seiner M\u00fctter ausgerichtet ist, wird im Patriarchat ausgehebelt und der Sozialverband auf <strong>das Wohl des Vaters<\/strong> ausgerichtet.<br \/>\nDie angeborene Matrifokalit\u00e4t arbeitet im Untergrund weiter, so dass es einerseits zu Inkompatibilit\u00e4ten kommt, z.B. dem <a href=\"https:\/\/wahrscheinkontrolle.wordpress.com\/2017\/10\/29\/die-schwiegermutter-neues-zur-grossmutterhypothese\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schwiegermutterkonflikt<\/a>, andererseits <a href=\"https:\/\/wp.me\/p3b3Fy-Dy\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">macht sich das Patriarchat viele matrifokale Eigenschaften zunutze<\/a>, wie unser existentielles Bed\u00fcrfnis, in einem Sozialverband zu leben und uns zu k\u00fcmmern. Das tun wir im Patriarchat, wie unsicher die Familie und andere Konstrukte auch sein m\u00f6gen.<\/p>\n<h2 id=\"der-patriarchalisierte-mensch-erforscht-sich-selbst\">Der patriarchalisierte Mensch erforscht sich selbst<\/h2>\n<p>Dass nicht die M\u00fctter herrschen, wurde seit Jahrtausenden damit erkl\u00e4rt, dass dies von den G\u00f6ttern &#8211; und sp\u00e4ter von dem einen Gott &#8211; gewollt sei. Den angeblichen <strong>Willen der G\u00f6tter<\/strong>, verbreitet von angeblich <strong>heiligen M\u00e4nnern<\/strong>, machten sich die <strong>Gl\u00e4ubigen<\/strong> zu eigen, entsprach er doch auch der schon l\u00e4nger etablierten Lebenswirklichkeit.<br \/>\nEine denkbare Gleichheit der Geschlechter kam daher nicht infrage. Sie wurde zwar sp\u00e4ter an manchen Stellen in den <strong>Heiligen Schriften<\/strong> postuliert, dies jedoch nur um die Frau an ihren Platz zu verweisen, an dem sie scheinbar gleichberechtigt war, in ihren spezifischen Rechten und <strong>Pflichten<\/strong> als Ehefrau und Mutter, nicht aber als autonomes Wesen.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Der gute Hirte - Kirche Allerm\u00f6he\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.gabriele-uhlmann.de\/images\/patriarchat\/guterhirte.jpg?resize=290%2C406&#038;ssl=1\" alt=\"Der gute Hirte - Kirche Allerm\u00f6he\" width=\"290\" height=\"406\" border=\"0\" \/><br \/>\n<span class=\"abb\">Bild: Das verlorene Schaf (Der gute Hirte), Willi Langbein, 1930 (Kirche Allerm\u00f6he)<\/span><\/p>\n<p>Die europ\u00e4ische <strong>Aufkl\u00e4rung<\/strong> im 18. Jh. f\u00fchrte zu einer Neubewertung der Glaubensvorstellungen, mitausgel\u00f6st durch die Verheerungen der <strong>Hexenverfolgung<\/strong> unter Federf\u00fchrung der Kirchen.<br \/>\nDer beginnende Atheismus, der von patriarchalisch gepr\u00e4gten Denkern getragen wurde, suchte die entstandene L\u00fccke zu schlie\u00dfen und bediente sich der gerade entstandenen Evolutionslehre Darwins. Darwin postulierte f\u00fcr alle Lebewesen einen &#8222;Kampf ums Dasein&#8220;, eine Vorstellung, die von den sog. <strong>Sozialdarwinisten<\/strong> auf die Beziehung von Mann und Frau angewendet wurde, als sei es ein Naturgesetz, dass es irgendwann keine Frauen mehr g\u00e4be, sondern nur noch M\u00e4nner. Es wurde also postuliert, dass der Mensch, insbesondere der Mann, von Natur aus gewaltt\u00e4tig sei, und die Frau daher unterlegen sein muss.<br \/>\nMit dem Glauben an das &#8222;<strong>Recht des St\u00e4rkeren<\/strong>&#8220; wurde das Patriarchat neu legitimiert, das mit der Aufweichung der einst starken Festung des Gott-Vater-Glaubens ins Wanken geraten war. Das Patriarchat wurde und wird seitdem vielfach, wenn nicht als gottgegeben, so doch als naturgegeben vorausgesetzt.<\/p>\n<p>In meinem <a href=\"https:\/\/www.gabriele-uhlmann.de\/matrifokal.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aufsatz zur Geschichte der Erforschung der Matrifokalit\u00e4t<\/a> auf dieser Homepage habe ich bereits dargestellt, welche Entwicklung sich daran anschloss, die einerseits mit dem Werk des Rechtshistorikers und Kulturanthropologen Johann Jakob Bachofen und andererseits mit den arch\u00e4ologischen Funden <a href=\"https:\/\/www.gabriele-uhlmann.de\/venusvomhohlefels.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sogenannter Venus-Figuren<\/a> aus der Altsteinzeit ausgel\u00f6st wurde.<\/p>\n<p>Nach dem Ende des Feminismus alter Pr\u00e4gung widmen sich heute fast alle Fachbereiche unter der Bezeichnung &#8222;Gender Studies&#8220; der Frage, was dem Patriarchat fachspezifisch entgegenzusetzen sei. Mit Ausnahme der Medizin werden evolution\u00e4re, biologische Aspekte stets ausgeklammert und als biologistisch abgewertet. Stattdessen wird versucht, eine Strategie zu entwickeln, wie mittels politischer Meinungsbildung oder Sprache Gleichberechtigung herzustellen sei. In den Naturwissenschaften wird nicht selten versucht, das kulturelle Verhalten weiblicher und m\u00e4nnlicher Primaten untereinander und auch mit dem des patriarchalisierten Menschen als gleich darzustellen. Demnach sei alles nur eine Frage von Kultur und nicht von Verbrechen. Auf diese Weise waschen die Gender Studies das Patriarchat rein, und statt es zu beenden, werden Vorlagen geliefert, es weiter zu versch\u00e4rfen.<\/p>\n<p>Dass es <strong>Monogamie<\/strong> und <strong>Eheschlie\u00dfung<\/strong>, also die Familie, schon in der Altsteinzeit gegeben h\u00e4tte, ist von den Gender Studies nie infrage gestellt worden. Mit dieser R\u00fcckdatierung des Patriarchats in die Anf\u00e4nge der Menschheit waren die Gender Studies f\u00fcr das System interessant geworden, wo zuvor der Feminismus das Patriarchat zur\u00fcckzudr\u00e4ngen begann. Entsprechend viel Geld wurde in diese Pseudowissenschaft gepumpt.<\/p>\n<p>Die neue Ideologie, die in den Universit\u00e4ten erdacht wurde, wurde mit dem Amsterdamer Vertrag von 1997\/1999 in der EU-Politik als sog. <strong>Gender Mainstreaming<\/strong> fest verankert. Da die Gender Studies staatlich finanziert sind, war von Beginn an Skepsis angebracht, dass hiermit das Patriarchat zu beenden w\u00e4re. Es stellte sich in der Tat heraus, dass das Gender Mainstreaming zum Wohle der Wirtschaft zur Anpassung der Frau an die m\u00e4nnliche Lebensweise f\u00fchrte, und Kinder dabei nur als St\u00f6rfaktor angesehen werden. Als die Frauen in die Arbeitswelt dr\u00e4ngten, sanken die L\u00f6hne drastisch, so dass heute ein Gehalt allein nicht mehr ausreicht, eine Familie zu ern\u00e4hren. Mit dem Hinweis auf die Sachzw\u00e4nge der Globalisierung wird dieser Umstand verschleiert.<\/p>\n<p>Neue Denkanst\u00f6\u00dfe kommen seit einigen Jahren aus der sog. Citizen Science, der unabh\u00e4ngigen B\u00fcrgerforschung. Mit der hier angesiedelten <a href=\"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/brgerinnenwissenschaft-citizen-science-patriarchatsforschung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kritischen Patriarchatsforschung<\/a> wurde begonnen, interdisziplin\u00e4r, unter Einbeziehung der Anthropologie, also der menschlichen Evolution und Biologie, die Entstehung und Aufrechterhaltung des Patriarchats zu untersuchen und zu verstehen. Heute gilt daher die Unterdr\u00fcckung der sog. <a href=\"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/female-choice\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>female choice<\/em><\/a> als Basis des Patriarchats und als sein einzig sicheres Erkennungszeichen. Es wurde deutlich, dass das besondere, soziale Miteinander des Menschen seine Wurzeln in der matrifokalen, also matrilokalen und matrilinearen SIPPE hat, die vom Patriarchat zerst\u00f6rt wurde, so dass die Mehrheit der Menschen, aber immer noch nicht alle, in patrilinearen Gruppen, den FAMILIEN, patrilokal leben. Es konnte damit nicht nur der Widerspruch aufgel\u00f6st werden, dass der Mensch einerseits gewaltt\u00e4tig werden kann und Kriege f\u00fchrt, und andererseits als h\u00f6chst sozial gilt. Es wurde mit dem Wissen, dass die M\u00fctter aus ihrem urm\u00fctterlichen Schutzraum gerissen wurden und den V\u00e4tern und deren Familie fortan ausgeliefert waren, erkl\u00e4rbar, warum Frauen und Kinder, letztlich also auch die M\u00e4nner, im Patriarchat leiden und gleichzeitig, warum ausgerechnet die Religionen dies rechtfertigen.<\/p>\n<h2 id=\"die-patriarchale-ideologie-gestern-und-heute\">Die patriarchale Ideologie gestern und heute<\/h2>\n<p>Das Patriarchat wurde vor <a href=\"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/explosion-und-expansion-wie-vatermacht-die-welt-unterjocht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ca. 8200 Jahren (Misox-Klimaschwankung)<\/a> mit der Erfindung des Viehnomadismus in den Steppengebieten errichtet. Die Frau wurde in die Ehe gezwungen und sie hatte ihrem Ehemann vor allem S\u00f6hne zu geb\u00e4ren und ihm und seiner Herde zu folgen. Unsere <strong>indoeurop\u00e4ische Sprache<\/strong>, die aus der Steppe stammt, ist entsprechend durchsetzt mit Metaphern aus der Tierzucht. Eine Frau, die ihre <em>female choice<\/em> frei lebt, also selbstgew\u00e4hlte, wechselnde Sexualpartner hat, wird als &#8222;unz\u00fcchtig&#8220; (sinngem\u00e4\u00df: sich der Zucht entziehend) oder &#8222;z\u00fcgellos&#8220; bezeichnet. Es handelte sich um eine bis dahin unbekannte Denk- und Lebensweise, in der sich der Mann seiner v\u00e4terlichen Linie bewusst geworden war (Patrilinearit\u00e4t) und daher die Frauen und Kinder zwang, bei ihm zu wohnen (Patrilokalit\u00e4t). Damit begann er, Menschen wie ein Sch\u00f6pfergott nach seinem Willen zu z\u00fcchten.<br \/>\nBei der Tierzucht passierte der gr\u00f6\u00dfte Irrtum der Menschheit, n\u00e4mlich, dass die Frau nur <strong>das Gef\u00e4\u00df m\u00e4nnlichen Samens<\/strong> sei. Zu teuer und obendrein meist unwillig war die Frau f\u00fcr den Mann zur Last geworden, Ursache des <strong>tiefen Hasses auf die Frauen<\/strong>, sowie m\u00e4nnlicher \u00dcberheblichkeit und des Machtstrebens. Als Ziel des Patriarchats ist in den Heiligen Schriften die <a href=\"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/petition-gegen-die-sog-kuenstliche-gebaermutter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Abschaffung der Mutter<\/strong><\/a> erkennbar, deren Metapher &#8222;<strong>Fruchtbarkeitsg\u00f6ttin<\/strong>&#8220; sukzessive durch einen allm\u00e4chtigen, d.h. <strong>unsterblichen, menstruierenden, geb\u00e4renden und stillenden Gott<\/strong> ersetzt wurde.<br \/>\nDieses Ziel erschien wie oben erw\u00e4hnt im Sozialdarwinismus neu verpackt wieder an der Oberfl\u00e4che patriarchalen Denkens. In unserer Zeit wird es durch die <strong>Reproduktionsmedizin<\/strong> mit Legalisierung der Leihmutterschaft und Eizellspende, der Entwicklung der <a href=\"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/die-sog-kuenstliche-gebaermutter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sog. k\u00fcnstlichen Geb\u00e4rmutter<\/a>, der <a href=\"https:\/\/netzfrauen.org\/2015\/07\/23\/nestle-besitzt-patente-auf-muttermilch-und-banken-haben-babynahrung-fuer-sich-entdeckt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Patentierung der Muttermilch<\/a>, der <strong>Fremdbetreuung der Kinder<\/strong> u.a. vorangetrieben, mitgetragen auch von einem falsch verstandenen Feminismus, der die Frau von dieser vermeintlich l\u00e4stigen und undankbaren Aufgabe zu befreien sucht.<strong> Dass es das Patriarchat auf die besonders kostbare F\u00e4higkeit der Frau, Mutter zu werden, abgesehen hat, wurde vom Feminismus nicht erkannt und von den Gender Studies ausgeblendet. <\/strong>Eine Frau, die ihr Frausein \u00fcber ihre F\u00e4higkeit, Mutter zu werden, definiert, <a href=\"https:\/\/wahrscheinkontrolle.wordpress.com\/2017\/03\/20\/nazikeule-mutterkult-wie-mit-halbwissen-muetter-mundtot-gemacht-werden-und-was-dagegen-hilft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wird als biologistisch abgewertet<\/a>, sind da ja die <a href=\"https:\/\/wahrscheinkontrolle.wordpress.com\/2021\/05\/11\/gegen-selbstbestimmungsgesetz-selfid-und-abschaffung-des-biologischen-geschlechts-fur-korperliche-integritat-aller-menschen-jetzt-handeln-es-eilt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00e4nner, denen das erm\u00f6glicht werden soll<\/a>. Tats\u00e4chlich w\u00e4chst die v\u00e4terliche Macht auch um so mehr, als die Bindung zum Kind immer enger wird. So begr\u00fc\u00dfenswert das auf den ersten Blick erscheint, <a href=\"https:\/\/die-mias.de\/blog\/2018\/05\/06\/die-schrittweise-abschaffung-der-freiheit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">so fatal wirkt sich das auf die Freiheit der Mutter und ihr Recht am Kinde aus<\/a>.<br \/>\nNeue Begriffe wie &#8222;Bindungsintoleranz&#8220; (der Mutter unterstellter Versuch, das Kind dem Vater zu entfremden) und &#8222;neurotische Mutter-Kind-Symbiose&#8220; (nach Sigmund Freud) werden als Argumente angef\u00fchrt, um M\u00fcttern das Kind direkt wegnehmen zu k\u00f6nnen. <a href=\"https:\/\/taz.de\/Inobhutnahme-durch-das-Jugendamt\/!5599059\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Inobhutnahme&#8220; ist der euphemistische Begriff f\u00fcr diesen Kinderraub.<\/a><br \/>\nWenn eine Mutter ihr Kind dann einfach mitnimmt, ohne den Vater \u00fcber den Verbleib zu unterrichten, dann gilt das vor dem patriarchalen Gesetz nicht als Befreiung, was es ja eigentlich ist, sondern in Verdrehung der Tatsachen als Entf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Die Strategie ist denkbar einfach. Das Kind gilt im Geiste als Besitz des Vaters. Die Mutterschaft wird der Frau unertr\u00e4glich gemacht, dann von ihr abgelehnt und vom Patriarchat scheinheilig diffamiert. So kann die Mutterschaft der Frau weggenommen werden, um die Supervaterschaft, den Endsieg des Patriarchats, Wirklichkeit werden zu lassen. In den Heiligen Schriften ist dieses Ziel von Gott-Vater l\u00e4ngst umgesetzt.<\/p>\n<p>Was will der Patriarch mit dieser F\u00e4higkeit anfangen? Wird sie ihm einst nicht ebenso l\u00e4stig und unangenehm wie der patriarchalisierten Frau? Mit der Supervaterschaft sucht er Unsterblichkeit, die ihm zur totalen Macht fehlt. Dabei spielt es keine Rolle, wie das Leben der so gezeugten Kinder aussehen wird oder wie sie sich f\u00fchlen. Wesentlich wird sein, dass diese Kinder funktionieren und die Macht und den Reichtum des Patriarchen weiter mehren. W\u00e4hrend matrifokale Menschen dazu anleiten, was das Kind zum Leben braucht, leitet der Patriarch dazu an, was das Kind braucht, um wie er zu werden. Bedingungslose Liebe ist ihm fremd. Er kompensiert sie mit Materialismus. Nur die Natur kann diesen Machenschaften Grenzen setzen, zerst\u00f6rt er doch zunehmend seine Lebensgrundlage.<\/p>\n<h2 id=\"schlussbemerkung\">Schlussbemerkung<\/h2>\n<p>Erst mit der kritischen Patriarchatsforschung steht nun dieses neue Wissen zur Verf\u00fcgung, mit dem nicht nur die Gender Studies als patriarchales Instrument entlarvt werden. Sie entzieht sowohl dem antifeministischen Maskulismus als auch den Theologien und dem <a href=\"https:\/\/wahrscheinkontrolle.wordpress.com\/2017\/03\/20\/nazikeule-mutterkult-wie-mit-halbwissen-muetter-mundtot-gemacht-werden-und-was-dagegen-hilft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nazismus<\/a> den N\u00e4hrboden. Die Natur stellt sich jetzt nicht mehr als feindliche, zu \u00fcberwindende &#8222;Barbarei&#8220; dar, sondern als Raum wahrer Gleichberechtigung, den es neu zu entdecken gilt.<\/p>\n<p>Tieferen Einblick und weiterf\u00fchrende Literaturhinweise liefern diese Homepage, mein Blog <strong><a class=\"textlink\" href=\"http:\/\/wahrscheinkontrolle.wordpress.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wahrscheinkontrolle<\/a><\/strong> und u.a. meine beiden B\u00fccher<\/p>\n<ul id=\"liste4\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/der-gott-im-9-monat-gabriele-uhlmann-9783738639018\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Der Gott im 9. Monat. Vom Ende der m\u00fctterlichen Geb\u00e4rf\u00e4higkeit und dem Aufstieg der m\u00e4nnlichen Geb\u00e4rmacht in den Religionen der Welt.&#8220;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/archaeologie-und-macht-gabriele-uhlmann-9783844814200\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arch\u00e4ologie und Macht. Zur Instrumentalisierung der Ur- und Fr\u00fchgeschichte.<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8230; sowie die Faktensammlung und Buchtipps auf der <a href=\"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Startseite<\/a>.<br \/>\n<!-- JSON-LD-Markup generiert von Google Strukturierte Daten: Markup-Hilfe --><br \/>\n<script type=\"application\/ld+json\">\n  {\n    \"@context\" : \"http:\/\/schema.org\",\n    \"@type\" : \"Article\",\n    \"author\" : {\n      \"@type\" : \"Person\",\n      \"name\" : \"Gabriele Uhlmann\"\n    },\n    \"publisher\": {\n      \"@type\": \"Organization\",\n      \"name\": \"Gabriele Uhlmann\",\n      \"logo\": {\n        \"@type\": \"ImageObject\",\n        \"url\": \"https:\/\/www.gabriele-uhlmann.de\/images\/aum\/signet.jpg\"\n      }\n    },\n    \"headline\": \"Das Patriarchat. Definition, Geschichte und Symptome.\",\n    \"datePublished\": \"2015-02-15\", \n    \"dateModified\": \"2021-03-15\",\n    \"description\": \"Patriarchat\",\n    \"mainEntityOfPage\": {\n      \"@type\": \"WebPage\",\n      \"@id\": \"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/patriarchat-definition-geschichte-und-symptome\"\n    },\n\"articleSection\" : \"Merkmal und Gemeinsamkeit aller Patriarchate ist das Vaterrecht. Dar\u00fcber hinaus unterscheiden sich die Gesellschaften in der Ausgestaltung der Gesetze, des Zusammenlebens, der Kultur und des Wirtschaftens. Wie es der Begriff \\\"Patriarchat\\\", der w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt \\\"Herrschaft der V\u00e4ter\\\" bedeutet, bereits anklingen l\u00e4sst, haben wir es einerseits mit Herrschern und Beherrschten zu tun, mit Unterdr\u00fcckern und Unterdr\u00fcckten, T\u00e4tern und Opfern. Andererseits stehen nicht M\u00e4nner im Fokus, sondern explizit V\u00e4ter. Ein Mann, der einer Familie aus einer oder mehreren Ehefrauen und deren ehelichen Kindern vorsteht bzw. \u00fcber sie als sein Eigentum bestimmt, wird als Patriarch bezeichnet. Daher kommt es verbreitet zu der Ansicht, dass wir in Europa nicht mehr im Patriarchat leben. In Deutschland gibt es jedoch ein dezidiertes Vaterrecht, das im Grundgesetz verankert ist. Ehe und Familie, also die Orte der Aus\u00fcbung des Vaterrechts, sind sogar besonders gesch\u00fctzt. Das Patriarchat wird weltweit sowohl gewaltsam als auch mit rechtsstaatlichen Mitteln, den Gewalten, aufrecht erhalten (siehe extra Artikel). Das Patriarchat wurde nicht geschaffen, um M\u00e4nner von Care-Arbeit (Kinder- und Angeh\u00f6rigen-Pflege und Hausarbeit) zu befreien und auch nicht, um V\u00e4ter in die Care-Arbeit einzubeziehen. Die Care-Arbeit hat erstaunlich wenig mit dem Patriarchat zu tun, au\u00dfer dass sie nicht bezahlt wird und die Mutter keine Unterst\u00fctzung ihrer m\u00fctterlichen Ursprungssippe erwarten kann. Daher ist das Patriarchat auch nicht zu Ende, wie es heute oft behauptet wird, es versch\u00e4rft sich im Gegenteil immer weiter. Das Patriarchat ist nicht das, was die meisten glauben Daher ist es auch nicht zu Ende, wie es heute oft behauptet wird, es versch\u00e4rft sich im Gegenteil immer weiter. Warum also herrschen V\u00e4ter, und warum h\u00f6ren sie nicht einfach auf damit, obwohl es bei M\u00e4nnern wie Frauen und auf unserem Planeten gro\u00dfen Schaden anrichtet? Warum sind Frauen weiter benachteiligt, auch wenn sie als emanzipiert gelten? Das Patriarchat ist NICHT unser angeborenes Sozialverhalten, sondern ein Entf\u00fchrungsverbrechen Das Patriarchat ist nicht nat\u00fcrlich, sondern es entstand gewaltsam, speziell mit Entf\u00fchrungen bzw. Frauenraub, begleitet von Vergewaltigungen und Bestrafung von Frauen und M\u00e4dchen, aber auch der Ermordung aller nicht patriarchalen M\u00e4nner, die das zu verhindern suchten. Ziel der T\u00e4ter war die Sicherstellung der genetischen Vaterschaft zur Aus\u00fcbung der sozialen Vaterschaft, was nur mit Kontrolle der weiblichen Sexualit\u00e4t und der unter diesen Bedingungen gezeugten Kinder m\u00f6glich war und ist. Dabei ging es von Beginn an nicht um die Wahrnehmung f\u00fcrsorglicher Aufgaben, sondern um Machtaus\u00fcbung. Aufgrund der Betonung des Wertes der v\u00e4terlichen Gene wohnt dem Patriarchat nicht nur untrennbar der Sexismus, sondern auch der Rassismus inne. Sexismus ist dabei die Basis des Rassismus. Vor der Entstehung des Patriarchats wohnten Kinder nicht bei ihrem Vater, weil er aufgrund der matrifokalen Sozialstruktur von Homo sapiens unbekannt war. Die ersten Patriarchen postulierten die Vaterschaft als ihr Recht und erhoben das Vaterrecht zum allein g\u00fcltigen Recht, womit sich das Patriarchat in den Folgegenerationen normalisierte, verselbst\u00e4ndigte und tradierte. Die Kontrolle dieses Rechtes kann nur unter Patrilokalit\u00e4t ausge\u00fcbt werden, d.h. die Kinder und die Mutter werden gezwungen, beim Vater zu wohnen und geh\u00f6ren ihm auch. Es etablierten sich entsprechende Gesetze und Werte unter einer m\u00e4nnerzentrierten Religion. Bis heute f\u00fchrt ein Ehemann sprichw\u00f6rtlich seine frischgebackene Ehefrau \\\"heim\\\". Darin ist der Ursprung in den initialen Entf\u00fchrungen erkennbar. Wenn die Flucht nicht gelang, war Kooperation die \u00dcberlebensstrategie der ersten Opfer, also der Frauen. \u00dcber sie kam es zur Mitopferschaft der T\u00f6chter und S\u00f6hne. Alle weiteren Nachkommen unterlagen dieser Dynamik und wurden Opfer und T\u00e4ter zugleich. Dies f\u00fchrte schlie\u00dflich zum Vergessen des Urverbrechens. Das psychologische Ph\u00e4nomen des Stockholm-Syndroms, das bei Entf\u00fchrungsopfern regelm\u00e4\u00dfig auftritt und zur Kooperation mit dem T\u00e4ter f\u00fchrt, ist die \\\"r\u00e4tselhafte\\\" Ursache f\u00fcr die Kooperation auch der Frauen mit dem Patriarchat und f\u00fcr seine Tradition (Link 1: Peer-reviewte Studie aus HUMAN NATURE, Link 2: Original-Studie zum Download Link 3: Begriff bei Wikipedia, Link 4: nach Stephanie Gogolin - Stockholm-Syndrom Teil 1, Link 5: nach Stephanie Gogolin - Stockholm-Syndrom Teil 2). Erst seit Beginn des Patriarchats werden Menschen auch nach ihrem Vater gefragt, denn sein Bekanntsein verschaffte nun einem Menschen Ansehen und meist auch Erbrechte. Lange war ein uneheliches Kind rechtlos. Dadurch entstand ein gef\u00fchltes Recht des Kindes, seinen Vater zu kennen. Ansehen und meist auch Wohlstand ziehen patriarchalisierte Menschen aus ihrer Patrilinearit\u00e4t, d.h. sie k\u00f6nnen sich auf einen Stammvater zur\u00fcckf\u00fchren, dessen Nachnamen sie tragen und dessen Lebenswerk sie oft fortf\u00fchren. Der Nachname der Mutter wird nur selten als Doppelname vererbt, verschwindet aber sp\u00e4testens in der n\u00e4chsten Generation. Erst die Befreiung der M\u00fctter aus dem Gef\u00e4ngnis der Ehe holte das gef\u00fchlte Recht des Mannes, seine genetischen Kinder kennen und erziehen zu d\u00fcrfen, wieder an die Oberfl\u00e4che, denn ein Mann ohne Kinder kann seine v\u00e4terliche Linie nicht fortf\u00fchren, verliert dadurch Einfluss auf die n\u00e4chste Generation und l\u00e4uft Gefahr sp\u00e4testens im Alter ohne Angeh\u00f6rige zu sein, die ihn versorgen. Vaterrechtler setzten daher durch, dass das Recht des Kindes auf Kenntnis des Vaters auch gesetzlich verankert ist. Beide Rechte, das des Kindes und das des Vaters auf gegenseitige Kenntnis, best\u00e4rken sich nun gegenseitig, und nehmen die sich trennende Mutter in wieder gef\u00fchlte Geiselhaft. Das Patriarchat ist bis heute ein Entf\u00fchrungsverbrechen. Das Patriarchat w\u00e4re nicht existent, z\u00f6gen M\u00e4nner keine Vorteile aus ihrer Vaterschaft. Mit Beginn des Patriarchats waren das rein wirtschaftliche Vorteile. Das zugeh\u00f6rige System hei\u00dft Kapitalismus, ein Name, der seinen Ursprung in der Viehzucht verr\u00e4t, wo das Patriarchat tats\u00e4chlich begann. Das lateinische Wort \\\"caput\\\" bedeutet \\\"Kopf\\\", gemeint ist die Zahl der Tierk\u00f6pfe und der K\u00f6pfe \u00fcber die ein Patriarch herrscht. In der sog. Risikogesellschaft (nach U. Beck), wie wir sie heute leben, in der Frauen scheinbar unabh\u00e4ngig werden k\u00f6nnen und damit die Familie aus Sicht der M\u00e4nner in Gefahr ger\u00e4t, besteht der Vorteil der Vaterschaft f\u00fcr M\u00e4nner darin, in Unabh\u00e4ngigkeit von einer Frau und Mutter nicht Gefahr zu laufen alleine zu bleiben. Die Erfahrungswerte und Zahlen \u00fcber die Lage der M\u00e4dchen und Frauen, M\u00fctter und Kinder, speziell auch der alleinerziehenden M\u00fctter, in unserer Gesellschaft, werden vor diesem Hintergrund fassbar und als Symptom unseres Patriarchats begreifbar. Matrifokalit\u00e4t ist unser angeborenes Sozialverhalten Angeboren ist uns jedoch ein matrifokales Sozialverhalten in Matrilokalit\u00e4t und Matrilinearit\u00e4t. Das Naturgesetz, das in der Evolution auf das Wohl des Nachwuchses und seiner M\u00fctter ausgerichtet ist, wird im Patriarchat ausgehebelt und der Sozialverband auf das Wohl des Vaters ausgerichtet. Die angeborene Matrifokalit\u00e4t arbeitet im Untergrund weiter, so dass es einerseits zu Inkompatibilit\u00e4ten kommt, z.B. dem Schwiegermutterkonflikt, andererseits macht sich das Patriarchat viele matrifokale Eigenschaften zunutze, wie unser existentielles Bed\u00fcrfnis, in einem Sozialverband zu leben. Das tun wir im Patriarchat, wie unsicher die Familie und andere Konstrukte auch sein m\u00f6gen. Der patriarchalisierte Mensch erforscht sich selbst Dass nicht die M\u00fctter herrschen, wurde seit Jahrtausenden damit erkl\u00e4rt, dass dies von den G\u00f6ttern - und sp\u00e4ter von dem einen Gott - gewollt sei. Den angeblichen Willen der G\u00f6tter, verbreitet von angeblich heiligen M\u00e4nnern, machten sich die Gl\u00e4ubigen zu eigen, entsprach er doch auch der schon l\u00e4nger etablierten Lebenswirklichkeit. Eine denkbare Gleichheit der Geschlechter kam daher nicht infrage. Sie wurde zwar sp\u00e4ter an manchen Stellen in den Heiligen Schriften postuliert, dies jedoch nur um die Frau an ihren Platz zu verweisen, an dem sie scheinbar gleichberechtigt war, in ihren spezifischen Rechten und Pflichten als Ehefrau und Mutter, nicht aber als autonomes Wesen. Die europ\u00e4ische Aufkl\u00e4rung im 18. Jh. f\u00fchrte zu einer Neubewertung der Glaubensvorstellungen, mitausgel\u00f6st durch die Verheerungen der Hexenverfolgung unter Federf\u00fchrung der Kirchen. Der beginnende Atheismus, der von patriarchalisch gepr\u00e4gten Denkern getragen wurde, suchte die entstandene L\u00fccke zu schlie\u00dfen und bediente sich der gerade entstandenen Evolutionslehre Darwins. Darwin postulierte f\u00fcr alle Lebewesen einen \\\"Kampf ums Dasein\\\", eine Vorstellung, die von den sog. Sozialdarwinisten auf die Beziehung von Mann und Frau angewendet wurde, als sei es ein Naturgesetz, dass es irgendwann keine Frauen mehr g\u00e4be, sondern nur noch M\u00e4nner. Es wurde also postuliert, dass der Mensch, insbesondere der Mann, von Natur aus gewaltt\u00e4tig sei, und die Frau daher unterlegen sein muss. Mit dem Glauben an das \\\"Recht des St\u00e4rkeren\\\" wurde das Patriarchat neu legitimiert, das mit der Aufweichung der einst starken Festung des Gott-Vater-Glaubens ins Wanken geraten war. Das Patriarchat wurde und wird seitdem vielfach, wenn nicht als gottgegeben, so doch als naturgegeben vorausgesetzt. In meinem Aufsatz zur Geschichte der Erforschung der Matrifokalit\u00e4t auf dieser Homepage habe ich bereits dargestellt, welche Entwicklung sich daran anschloss, die einerseits mit dem Werk des Rechtshistorikers und Kulturanthropologen Johann Jakob Bachofen und andererseits mit den arch\u00e4ologischen Funden sogenannter Venus-Figuren aus der Altsteinzeit ausgel\u00f6st wurde. Nach dem Ende des Feminismus alter Pr\u00e4gung widmen sich heute fast alle Fachbereiche unter der Bezeichnung \\\"Gender Studies\\\" der Frage, was dem Patriarchat fachspezifisch entgegenzusetzen sei. Mit Ausnahme der Medizin werden evolution\u00e4re, biologische Aspekte stets ausgeklammert und als biologistisch abgewertet. Stattdessen wird versucht, eine Strategie zu entwickeln, wie mittels politischer Meinungsbildung oder Sprache Gleichberechtigung herzustellen sei. In den Naturwissenschaften wird nicht selten versucht, das kulturelle Verhalten weiblicher und m\u00e4nnlicher Primaten untereinander und auch mit dem des patriarchalisierten Menschen als gleich darzustellen. Demnach sei alles nur eine Frage von Kultur und nicht von Verbrechen. Auf diese Weise waschen die Gender Studies das Patriarchat rein, und statt es zu beenden, werden Vorlagen geliefert, es weiter zu versch\u00e4rfen. Dass es Monogamie und Eheschlie\u00dfung, also die Familie, schon in der Altsteinzeit gegeben h\u00e4tte, ist von den Gender Studies nie infrage gestellt worden. Mit dieser R\u00fcckdatierung des Patriarchats in die Anf\u00e4nge der Menschheit waren die Gender Studies f\u00fcr das System interessant geworden, wo zuvor der Feminismus das Patriarchat zur\u00fcckzudr\u00e4ngen begann. Entsprechend viel Geld wurde in diese Pseudowissenschaft gepumpt. Die neue Ideologie, die in den Universit\u00e4ten erdacht wurde, wurde mit dem Amsterdamer Vertrag von 1997\/1999 in der EU-Politik als sog. Gender Mainstreaming fest verankert. Da die Gender Studies staatlich finanziert sind, war von Beginn an Skepsis angebracht, dass hiermit das Patriarchat zu beenden w\u00e4re. Es stellte sich in der Tat heraus, dass das Gender Mainstreaming zum Wohle der Wirtschaft zur Anpassung der Frau an die m\u00e4nnliche Lebensweise f\u00fchrte, und Kinder dabei nur als St\u00f6rfaktor angesehen werden. Als die Frauen in die Arbeitswelt dr\u00e4ngten, sanken die L\u00f6hne drastisch, so dass heute ein Gehalt allein nicht mehr ausreicht, eine Familie zu ern\u00e4hren. Mit dem Hinweis auf die Sachzw\u00e4nge der Globalisierung wird dieser Umstand verschleiert. Neue Denkanst\u00f6\u00dfe kommen seit einigen Jahren aus der sog. Citizen Science, der unabh\u00e4ngigen B\u00fcrgerforschung. Mit der hier angesiedelten kritischen Patriarchatsforschung wurde begonnen, interdisziplin\u00e4r, unter Einbeziehung der Anthropologie, also der menschlichen Evolution und Biologie, die Entstehung und Aufrechterhaltung des Patriarchats zu untersuchen und zu verstehen. Heute gilt daher die Unterdr\u00fcckung der sog. female choice als Basis des Patriarchats und als sein einzig sicheres Erkennungszeichen. Es wurde deutlich, dass das besondere, soziale Miteinander des Menschen seine Wurzeln in der matrifokalen, also matrilokalen und matrilinearen SIPPE hat, die vom Patriarchat zerst\u00f6rt wurde, so dass die Mehrheit der Menschen, aber immer noch nicht alle, in patrilinearen Gruppen, den FAMILIEN, patrilokal leben. Es konnte damit nicht nur der Widerspruch aufgel\u00f6st werden, dass der Mensch einerseits gewaltt\u00e4tig werden kann und Kriege f\u00fchrt, und andererseits als h\u00f6chst sozial gilt. Es wurde mit dem Wissen, dass die M\u00fctter aus ihrem urm\u00fctterlichen Schutzraum gerissen wurden und den V\u00e4tern und deren Familie fortan ausgeliefert waren, erkl\u00e4rbar, warum Frauen und Kinder, letztlich also auch die M\u00e4nner, im Patriarchat leiden und gleichzeitig, warum ausgerechnet die Religionen dies rechtfertigen. Patriarchale Ideologie und ihre Folgen Das Patriarchat wurde vor ca. 8200 Jahren (Misox-Klimaschwankung) mit der Erfindung des Viehnomadismus in den Steppengebieten errichtet. Die Frau wurde in die Ehe gezwungen und sie hatte ihrem Ehemann vor allem S\u00f6hne zu geb\u00e4ren und ihm und seiner Herde zu folgen. Unsere indoeurop\u00e4ische Sprache, die aus der Steppe stammt, ist entsprechend durchsetzt mit Metaphern aus der Tierzucht. Eine Frau, die ihre female choice frei lebt, also selbstgew\u00e4hlte, wechselnde Sexualpartner hat, wird als \\\"unz\u00fcchtig\\\" (sinngem\u00e4\u00df: sich der Zucht entziehend) oder \\\"z\u00fcgellos\\\" bezeichnet. Es handelte sich um eine bis dahin unbekannte Denk- und Lebensweise, in der sich der Mann seiner v\u00e4terlichen Linie bewusst geworden war (Patrilinearit\u00e4t) und daher die Frauen und Kinder zwang, bei ihm zu wohnen (Patrilokalit\u00e4t). Damit begann er, Menschen wie ein Sch\u00f6pfergott nach seinem Willen zu z\u00fcchten. Bei der Tierzucht passierte der gr\u00f6\u00dfte Irrtum der Menschheit, n\u00e4mlich, dass die Frau nur das Gef\u00e4\u00df m\u00e4nnlichen Samens sei. Zu teuer und obendrein meist unwillig war die Frau f\u00fcr den Mann zur Last geworden, Ursache des tiefen Hasses auf die Frauen, sowie m\u00e4nnlicher \u00dcberheblichkeit und des Machtstrebens. Als Ziel des Patriarchats ist in den Heiligen Schriften die Abschaffung der Mutter erkennbar, deren Metapher \\\"Fruchtbarkeitsg\u00f6ttin\\\" sukzessive durch einen allm\u00e4chtigen, d.h. unsterblichen, menstruierenden, geb\u00e4renden und stillenden Gott ersetzt wurde. Dieses Ziel erschien wie oben erw\u00e4hnt im Sozialdarwinismus neu verpackt wieder an der Oberfl\u00e4che patriarchalen Denkens. In unserer Zeit wird es durch die Reproduktionsmedizin, die Patentierung der Muttermilch, die Fremdbetreuung der Kinder u.a. vorangetrieben, mitgetragen auch von einem falsch verstandenen Feminismus, der die Frau von dieser vermeintlich l\u00e4stigen und undankbaren Aufgabe zu befreien sucht. Dass es das Patriarchat auf die besonders kostbare F\u00e4higkeit der Frau, Mutter zu werden, abgesehen hat, wurde vom Feminismus nicht erkannt und von den Gender Studies ausgeblendet. Eine Frau, die ihr Frausein \u00fcber ihre F\u00e4higkeit, Mutter zu werden, definiert, wird als biologistisch abgewertet, sind da ja die M\u00e4nner, denen das erm\u00f6glicht werden soll. Tats\u00e4chlich w\u00e4chst die v\u00e4terliche Macht auch um so mehr, als die Bindung zum Kind immer enger wird. So begr\u00fc\u00dfenswert das auf den ersten Blick erscheint, so fatal wirkt sich das auf die Freiheit der Mutter und ihr Recht am Kinde aus. Neue Begriffe wie \\\"Bindungsintoleranz\\\" (der Mutter unterstellter Versuch, das Kind dem Vater zu entfremden) und \\\"neurotische Mutter-Kind-Symbiose\\\" (nach Sigmund Freud) werden als Argumente angef\u00fchrt, um M\u00fcttern das Kind direkt wegnehmen zu k\u00f6nnen. \\\"Inobhutnahme\\\" ist der euphemistische Begriff f\u00fcr diesen Kinderraub. Wenn eine Mutter ihr Kind dann einfach mitnimmt, ohne den Vater \u00fcber den Verbleib zu unterrichten, dann gilt das vor dem patriarchalen Gesetz nicht als Befreiung, was es ja eigenlich ist, sondern in Verdrehung der Tatsachen als Entf\u00fchrung. Die Strategie ist denkbar einfach. Das Kind gilt im Geiste als Besitz des Vaters. Die Mutterschaft wird der Frau unertr\u00e4glich gemacht, dann von ihr abgelehnt und vom Patriarchat scheinheilig diffamiert. So kann die Mutterschaft der Frau weggenommen werden, um die Supervaterschaft, den Endsieg des Patriarchats, Wirklichkeit werden zu lassen. In den Heiligen Schriften ist dieses Ziel von Gott-Vater l\u00e4ngst umgesetzt. Aber was will der Patriarch mit dieser F\u00e4higkeit? Wird sie ihm einst nicht ebenso l\u00e4stig und unangenehm wie der patriarchalisierten Frau? Mit der Supervaterschaft sucht der Mann Unsterblichkeit, die ihm zur totalen Macht fehlt. Dabei spielt es keine Rolle, wie das Leben der so gezeugten Kinder aussehen wird oder wie sie sich f\u00fchlen. Wesentlich wird sein, dass diese Kinder funktionieren und die Macht und den Reichtum des Patriarchen weiter mehren. Liebe ist dem Patriarchen fremd. Er kompensiert sie mit Materialismus. Doch die Natur wird diesen Machenschaften einst Grenzen setzen, zerst\u00f6rt er doch zunehmend seine Lebensgrundlage, unsere Mutter Erde.\"\n  }]\n  <\/script><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bildquelle: Georg Ferner, Kaiserslautern, Public domain, via Wikimedia Commons Definition Merkmal und Gemeinsamkeit aller Patriarchate ist das Vaterrecht. Dar\u00fcber hinaus unterscheiden sich die Gesellschaften in der Ausgestaltung der Gesetze, des&#8230;<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":4265,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2},"jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[63,74,75,76,434,79,607,515,84,87,88,96],"tags":[111,116,521,537,534,524,137,518,141,157,164,773,173,174,180,182,536,517,547,523,543,519,216,541,219,538,201,542,230,245,520,525,278,296,533,288,293,294,295,306,528,529,527,315,317,516,532,498,333,539,540,549,341,526,545,544,522,557,546,372,550,535,531,548,379,530,123,774,399,403,409,419,422,424],"class_list":["post-3829","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-anthropologie","category-ethologie","category-evolution","category-familie","category-female-choice","category-gender-studies","category-grundlagen","category-interdisziplinaere-patriarchatsforschung","category-krieg","category-matrifokalitaet","category-matrilinearitaet","category-patrilinearitaet","tag-alleinerziehende","tag-archaeologie","tag-aufklaerung","tag-bachofen","tag-barbarei","tag-biologismus","tag-care-arbeit","tag-daemonisierung-der-frau","tag-darwin","tag-ehe","tag-entfuehrung","tag-entstehung-des-patriarchats","tag-familie","tag-familiengesetzgebung","tag-female-choice","tag-feminismus","tag-fruchtbarkeitsgoettin","tag-gebaerneid","tag-geiselhaft","tag-gender-studies","tag-genetische-vaterschaft","tag-gesetz","tag-gewalt","tag-gleichberchtigung","tag-gleichberechtigung","tag-gott-vater","tag-goettin","tag-grundgesetz","tag-gynozid","tag-heilige-hochzeit","tag-hexenverfolgung","tag-indoeuropaeische-sprache","tag-krieg","tag-maedchen","tag-maskulismus","tag-maskulisten","tag-matrifokalitaet","tag-matrilinearitaet","tag-matrilokalitaet","tag-menschenrechte","tag-menschenzucht","tag-missionierung","tag-mondgott","tag-monogamie","tag-mutter","tag-muttermord","tag-nazismus","tag-patriarchalisierung","tag-patriarchat","tag-patrilinearitaet","tag-patrilokalitaet","tag-pflicht","tag-polygamie","tag-pseudowissenschaft","tag-rassismus","tag-recht-des-kindes-auf-kenntnis-des-vaters","tag-recht-des-staerkeren","tag-reproduktionsmedizin","tag-sexismus","tag-sippe","tag-sozialdarwinismus","tag-soziale-vaterschaft","tag-steppe","tag-stillneid","tag-stockholm-syndrom","tag-tierzucht","tag-ueberbevoelkerung","tag-ursprung-des-patriarchats","tag-vater","tag-vaterrecht","tag-viehzucht","tag-wettergott","tag-zucht","tag-zwangsehe"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Patriarchat - Definition, Entstehung, Geschichte und Symptome - Gabriele Uhlmann<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Das Patriarchat ist nicht unser angeborenes Sozialverhalten. Warum und wie das Patriarchat entstanden ist, ist hier zusammengefasst.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/patriarchat\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Patriarchat - Definition, Entstehung, Geschichte und Symptome - Gabriele Uhlmann\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Das Patriarchat ist nicht unser angeborenes Sozialverhalten. Warum und wie das Patriarchat entstanden ist, ist hier zusammengefasst.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/patriarchat\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Gabriele Uhlmann\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2021-04-29T08:42:48+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-07-29T13:03:41+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/600px-Georg_Ferner_Kaiserslautern_c1895.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"699\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"499\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"GUhlmann\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"GUhlmann\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Estimated reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"24 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/patriarchat#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/patriarchat\"},\"author\":{\"name\":\"GUhlmann\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/e89ac26310b4246e5dd053104150cbe2\"},\"headline\":\"Patriarchat &#8211; Definition, Entstehung, Geschichte und Symptome\",\"datePublished\":\"2021-04-29T08:42:48+00:00\",\"dateModified\":\"2026-07-29T13:03:41+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/patriarchat\"},\"wordCount\":3235,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/patriarchat#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/04\\\/600px-Georg_Ferner_Kaiserslautern_c1895.jpg?fit=699%2C499&ssl=1\",\"keywords\":[\"Alleinerziehende\",\"Arch\u00e4ologie\",\"Aufkl\u00e4rung\",\"Bachofen\",\"Barbarei\",\"Biologismus\",\"Care-Arbeit\",\"D\u00e4monisierung der Frau\",\"Darwin\",\"Ehe\",\"Entf\u00fchrung\",\"Entstehung des Patriarchats\",\"Familie\",\"Familiengesetzgebung\",\"female choice\",\"Feminismus\",\"Fruchtbarkeitsg\u00f6ttin\",\"Geb\u00e4rneid\",\"Geiselhaft\",\"Gender Studies\",\"genetische Vaterschaft\",\"Gesetz\",\"Gewalt\",\"Gleichberchtigung\",\"Gleichberechtigung\",\"Gott Vater\",\"G\u00f6ttin\",\"Grundgesetz\",\"Gynozid\",\"Heilige Hochzeit\",\"Hexenverfolgung\",\"indoeurop\u00e4ische Sprache\",\"Krieg\",\"M\u00e4dchen\",\"Maskulismus\",\"Maskulisten\",\"Matrifokalit\u00e4t\",\"Matrilinearit\u00e4t\",\"Matrilokalit\u00e4t\",\"Menschenrechte\",\"Menschenzucht\",\"Missionierung\",\"Mondgott\",\"Monogamie\",\"Mutter\",\"Muttermord\",\"Nazismus\",\"Patriarchalisierung\",\"Patriarchat\",\"Patrilinearit\u00e4t\",\"Patrilokalit\u00e4t\",\"Pflicht\",\"Polygamie\",\"Pseudowissenschaft\",\"Rassismus\",\"Recht des Kindes auf Kenntnis des Vaters\",\"Recht des St\u00e4rkeren\",\"Reproduktionsmedizin\",\"Sexismus\",\"Sippe\",\"Sozialdarwinismus\",\"soziale Vaterschaft\",\"Steppe\",\"Stillneid\",\"Stockholm-Syndrom\",\"Tierzucht\",\"\u00dcberbev\u00f6lkerung\",\"Ursprung des Patriarchats\",\"Vater\",\"Vaterrecht\",\"Viehzucht\",\"Wettergott\",\"Zucht\",\"Zwangsehe\"],\"articleSection\":[\"Anthropologie\",\"Ethologie\",\"Evolution\",\"Familie\",\"Female Choice\",\"Gender Studies\",\"Grundlagen\",\"Interdisziplin\u00e4re Patriarchatsforschung\",\"Krieg\",\"Matrifokalit\u00e4t\",\"Matrilinearit\u00e4t\",\"Patrilinearit\u00e4t\"],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/patriarchat\",\"url\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/patriarchat\",\"name\":\"Patriarchat - Definition, Entstehung, Geschichte und Symptome - Gabriele Uhlmann\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/patriarchat#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/patriarchat#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/04\\\/600px-Georg_Ferner_Kaiserslautern_c1895.jpg?fit=699%2C499&ssl=1\",\"datePublished\":\"2021-04-29T08:42:48+00:00\",\"dateModified\":\"2026-07-29T13:03:41+00:00\",\"description\":\"Das Patriarchat ist nicht unser angeborenes Sozialverhalten. Warum und wie das Patriarchat entstanden ist, ist hier zusammengefasst.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/patriarchat#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-GB\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/patriarchat\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/patriarchat#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/04\\\/600px-Georg_Ferner_Kaiserslautern_c1895.jpg?fit=699%2C499&ssl=1\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/04\\\/600px-Georg_Ferner_Kaiserslautern_c1895.jpg?fit=699%2C499&ssl=1\",\"width\":699,\"height\":499,\"caption\":\"Georg Ferrner, Kaiserslautern, Public domain, via Wikimedia Commons\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/patriarchat#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Patriarchat &#8211; Definition, Entstehung, Geschichte und Symptome\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/\",\"name\":\"Gabriele Uhlmann\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/#organization\",\"name\":\"Gabriele Uhlmann\",\"url\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/05\\\/eule150.png?fit=200%2C200&ssl=1\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/05\\\/eule150.png?fit=200%2C200&ssl=1\",\"width\":200,\"height\":200,\"caption\":\"Gabriele Uhlmann\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/e89ac26310b4246e5dd053104150cbe2\",\"name\":\"GUhlmann\",\"url\":\"https:\\\/\\\/blog.gabriele-uhlmann.de\\\/en\\\/author\\\/guhlmann\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Patriarchat - Definition, Entstehung, Geschichte und Symptome - Gabriele Uhlmann","description":"Das Patriarchat ist nicht unser angeborenes Sozialverhalten. Warum und wie das Patriarchat entstanden ist, ist hier zusammengefasst.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/patriarchat\/","og_locale":"en_GB","og_type":"article","og_title":"Patriarchat - Definition, Entstehung, Geschichte und Symptome - Gabriele Uhlmann","og_description":"Das Patriarchat ist nicht unser angeborenes Sozialverhalten. Warum und wie das Patriarchat entstanden ist, ist hier zusammengefasst.","og_url":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/patriarchat\/","og_site_name":"Gabriele Uhlmann","article_published_time":"2021-04-29T08:42:48+00:00","article_modified_time":"2026-07-29T13:03:41+00:00","og_image":[{"width":699,"height":499,"url":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/600px-Georg_Ferner_Kaiserslautern_c1895.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"GUhlmann","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Written by":"GUhlmann","Estimated reading time":"24 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/patriarchat#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/patriarchat"},"author":{"name":"GUhlmann","@id":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/#\/schema\/person\/e89ac26310b4246e5dd053104150cbe2"},"headline":"Patriarchat &#8211; Definition, Entstehung, Geschichte und Symptome","datePublished":"2021-04-29T08:42:48+00:00","dateModified":"2026-07-29T13:03:41+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/patriarchat"},"wordCount":3235,"publisher":{"@id":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/patriarchat#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/blog.gabriele-uhlmann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/600px-Georg_Ferner_Kaiserslautern_c1895.jpg?fit=699%2C499&ssl=1","keywords":["Alleinerziehende","Arch\u00e4ologie","Aufkl\u00e4rung","Bachofen","Barbarei","Biologismus","Care-Arbeit","D\u00e4monisierung der Frau","Darwin","Ehe","Entf\u00fchrung","Entstehung des Patriarchats","Familie","Familiengesetzgebung","female choice","Feminismus","Fruchtbarkeitsg\u00f6ttin","Geb\u00e4rneid","Geiselhaft","Gender Studies","genetische Vaterschaft","Gesetz","Gewalt","Gleichberchtigung","Gleichberechtigung","Gott Vater","G\u00f6ttin","Grundgesetz","Gynozid","Heilige Hochzeit","Hexenverfolgung","indoeurop\u00e4ische Sprache","Krieg","M\u00e4dchen","Maskulismus","Maskulisten","Matrifokalit\u00e4t","Matrilinearit\u00e4t","Matrilokalit\u00e4t","Menschenrechte","Menschenzucht","Missionierung","Mondgott","Monogamie","Mutter","Muttermord","Nazismus","Patriarchalisierung","Patriarchat","Patrilinearit\u00e4t","Patrilokalit\u00e4t","Pflicht","Polygamie","Pseudowissenschaft","Rassismus","Recht des Kindes auf Kenntnis des Vaters","Recht des St\u00e4rkeren","Reproduktionsmedizin","Sexismus","Sippe","Sozialdarwinismus","soziale Vaterschaft","Steppe","Stillneid","Stockholm-Syndrom","Tierzucht","\u00dcberbev\u00f6lkerung","Ursprung des Patriarchats","Vater","Vaterrecht","Viehzucht","Wettergott","Zucht","Zwangsehe"],"articleSection":["Anthropologie","Ethologie","Evolution","Familie","Female Choice","Gender Studies","Grundlagen","Interdisziplin\u00e4re Patriarchatsforschung","Krieg","Matrifokalit\u00e4t","Matrilinearit\u00e4t","Patrilinearit\u00e4t"],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/patriarchat","url":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/patriarchat","name":"Patriarchat - Definition, Entstehung, Geschichte und Symptome - Gabriele Uhlmann","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/patriarchat#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/patriarchat#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/blog.gabriele-uhlmann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/600px-Georg_Ferner_Kaiserslautern_c1895.jpg?fit=699%2C499&ssl=1","datePublished":"2021-04-29T08:42:48+00:00","dateModified":"2026-07-29T13:03:41+00:00","description":"Das Patriarchat ist nicht unser angeborenes Sozialverhalten. Warum und wie das Patriarchat entstanden ist, ist hier zusammengefasst.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/patriarchat#breadcrumb"},"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/patriarchat"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/patriarchat#primaryimage","url":"https:\/\/i0.wp.com\/blog.gabriele-uhlmann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/600px-Georg_Ferner_Kaiserslautern_c1895.jpg?fit=699%2C499&ssl=1","contentUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/blog.gabriele-uhlmann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/600px-Georg_Ferner_Kaiserslautern_c1895.jpg?fit=699%2C499&ssl=1","width":699,"height":499,"caption":"Georg Ferrner, Kaiserslautern, Public domain, via Wikimedia Commons"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/patriarchat#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Patriarchat &#8211; Definition, Entstehung, Geschichte und Symptome"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/#website","url":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/","name":"Gabrielle Uhlmann","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/#organization","name":"Gabrielle Uhlmann","url":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/i0.wp.com\/blog.gabriele-uhlmann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/eule150.png?fit=200%2C200&ssl=1","contentUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/blog.gabriele-uhlmann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/eule150.png?fit=200%2C200&ssl=1","width":200,"height":200,"caption":"Gabriele Uhlmann"},"image":{"@id":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/#\/schema\/logo\/image\/"}},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/#\/schema\/person\/e89ac26310b4246e5dd053104150cbe2","name":"GUhlmann","url":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/author\/guhlmann"}]}},"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/paNe8c-ZL","jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/blog.gabriele-uhlmann.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/600px-Georg_Ferner_Kaiserslautern_c1895.jpg?fit=699%2C499&ssl=1","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3829","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3829"}],"version-history":[{"count":90,"href":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3829\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6205,"href":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3829\/revisions\/6205"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4265"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3829"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3829"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.gabriele-uhlmann.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3829"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}